Rentiergeschichten

Fast jedes Kind kennt die Geschichte von Rudolph, dem Rentier mit der roten Nase. Doch es gibt noch viel mehr Rentiergeschichten, die super in die Weihnachtszeit passen:

Fred, das tollpatschige Rentier (von B. Trautwein bei http://www.kurzgeschichten-verlag.de)
Am Weihnachtstag ist Rentier Rudolf krank und muss im Stall bleiben. Fred soll für ihn einspringen. Doch Fred hatte noch nie einen richtigen Einsatz vor dem Schlitten und ist noch dazu ziemlich tollpatschig. Das kann ja lustig werden!
Rudolph, das Rentier mit der roten Nase (zu lesen bei www.weihnachts-geschichten.com)
Rudolph ist das jüngste von fünf Rentierkindern. Was ihn besonders macht ist seine Nase, die in leuchtendem Rot glüht. Dafür wird er von den anderen verspottet und auch sonst erfährt er zunächst nur Ablehnung. Als sich das Wetter vor Weihnachten zunehmend verschlechtert, und Santa Claus von seinem Schlitten nichts sehen kann, wird seine Nase für Rodolph zum Vorteil.
Kasimir, das Rentier (von kidsweb.de)
Kasimir ist ein Rentier und er hasst Schnee. Nicht gerade hilfreich, wenn man im Weihnachtswinterwald lebt. Eines Tages hilft Kasimir dem Wintergeist aus einer misslichen Lage und hat als Dank drei Wünsche frei. Da wünscht sich Kasimir direkt mal allen Schnee weg – ohne zu bedenken, welche Folgen das nach sich zieht.
Das Rentier und die Blume (von C. Schaaf bei www.kinder-und-friedenslieder.de)
Ein junges Rentier hat sich in einem Schneesturm verlaufen. Da entdeckt es eine geheimnisvolle Blume mitten im Schnee. Die Blume spricht zu ihm und weist ihm den Weg zu einem Schneehasen, mit dessen Hilfe es den Weg zurück zu seinen Freunden findet.
Eine Rentiergeschichte mit farbigen Illustrationen und Ausmalbildern.

Über die Rentiere

Ein jedes Kind kennt sie. Besonders in der Weihnachtszeit schmücken ihre Bilder und Figuren die Häuser und Weihnachtsbäume. Der Legende nach helfen Rentiere dem Weihnachtsmann, den Schlitten mit den vielen Geschenken aus dem hohen Norden zu den Menschen zu bringen.

Doch die Rentiere leben auch wirklich im hohen Norden. Sie gehören zur Familie der Hirsche und sind in den nördlichsten Gebieten von Europa, Asien und Nordamerika beheimatet. Dort leben sie in großen Herden und gehen das ganze Jahr über auf Wanderschaft, um genügend Nahrung und günstige Lebensumstände zu finden. Wenn im Sommer der Schnee aufgetaut ist, gibt es nämlich im Flachland viele Sümpfe mit ganz vielen Stechmücken. Das mögen die Rentiere gar nicht und so ziehen sie dann lieber in die Berge. Dort gibt es aber im Winter wenig Nahrung und sie ziehen wieder ins Flachland. Dabei überqueren sie auch Flüsse, denn sie können gut schwimmen. An das kalte und raue Klima im Norden sind sie bestens angepasst. Die Haare in ihrem dichten Fell sind hohl und speichern somit die Wärme. Mit ihren Hufen können Rentiere auch im tiefen Schnee nach Nahrung graben. Am meisten fressen sie Rentierflechte, aber auch Gräser und Sträucher, alles, was in den Polarregionen wächst. Die Hufe können sie spreizen, so dass sie gut über den Schnee oder über sumpfigen Boden laufen können, ohne tief einzusinken.

Rentiere werden etwa 12 bis 15 Jahre alt, manche werden auch älter. Wie alle Hirsche tragen Rentiere ein Geweih. Doch nicht nur die Männchen, sondern auch die Weibchen haben ein Geweih. Das ist etwas Besonderes und unterscheidet die Rentiere von allen anderen Hirscharten.


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