Rumpelstilzchen Kurzfassung

In dieser Kurzfassung haben wir die Handlung von Rumpelstilzchen auf etwa 450 Wörter zusammengefasst, so dass du dir schnell einen Überblick verschaffen kannst, was in dem Märchen passiert. Die Lesezeit beträgt etwa 2- 3 Minuten.

Kurzfassung Rumpelstilzchen

Ein armer Müller prahlt vor dem König, dass seine schöne Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Der König will es mit seinen eigenen Augen sehen. Er lässt die Müllerstochter zu sich bringen und über Nacht in eine Kammer voll mit Stroh einsperren. Bis zum Morgen soll sie das ganze Stroh zu Gold spinnen, ansonsten müsse sie sterben.

Die Müllerstochter ist verzweifelt, denn die von ihrem Vater angepriesene Gabe besitzt sie in Wirklichkeit nicht. Vor Verzweiflung fängt sie laut an zu weinen.

Da taucht plötzlich ein seltsames Männlein in ihrer Kammer auf und bietet ihr seine Hilfe an. Es möchte aber eine Gegenleistung für seine Dienste, woraufhin das Mädchen ihm ihre Halskette anbietet. Das Männlein willigt ein und spinnt das ganze Stroh in der Kammer zu purem Gold.

Als der König am Morgen das Gold sieht ist er begeistert und lässt die Müllerstochter in eine noch größere Kammer mit Stroh einsperren. Dort wiederholt sich in der Nacht sich das Szenario. Das kleine Männlein taucht auf, spinnt das Stroh zu Gold und bekommt dafür diesesmal den Ring des Mädchens als Gegenleistung.

Der König freut sich über das Gold und hat noch immer nicht genug. Er lässt sie in eine  Kammer mit noch mehr Stroh führen und macht ein Versprechen: Wenn sie auch dieses Stroh zu Gold spinnt, dann wird er sie zur Frau nehmen.

Als die Müllerstochter in der Nacht allein ist taucht abermals das Männlein auf und bietet seine Hilfe an. Doch das Mädchen hat nichts mehr, was sie ihm im Tausch anbieten könnte. Daraufhin verlangt das Männchen eine außergewöhnliche Belohnung. Es will das erstgeborene Kind der Müllerstochter. Diese weiß sich nicht anders zu helfen und willigt ein.

Am nächsten Morgen ist der König zufrieden mit dem Gold und es wird Hochzeit gehalten. Als das erste Kind des Paares geboren wird, hat die Müllerstochter das Versprechen schon vergessen. Doch das Männlein taucht auf und verlangt nach dem versprochenen Kind.

Da fängt die Mutter so herzzerreißend an zu weinen, dass das Männlein Mitleid bekommt. Es gibt ihr eine Chance. Wenn es ihr gelingt, innerhalb von drei Tagen seinen Namen zu erraten, dann darf sie ihr Kind behalten.

An den ersten beiden Tagen trägt sie ihm alle Namen vor, die sie kennt. Doch der Richtige ist nicht dabei. Da hört sie von einem Boten, der im Wald ein Männlein beobachtet hat, das um ein Feuer tanzte. Dabei sang es: „Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“

Also nennt die Königin dem Männlein am letzten Tag den Namen „Rumpelstilzchen“. Damit hat sie recht und darf ihr Kind behalten. Das Rumpelstilzchen aber ist so wütend, dass es mit dem Fuß so fest auf die Erde stampft, dass es bis zum Leib hineinfährt. Und beim Herausziehen reißt es sich selbst entzwei.


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