Hasengeschichten

Hier sammeln wir Kindergeschichten über Hasen und Kaninchen.

Vor allem in der Osterzeit sind Hasengeschichten bei Kindern beliebt. Aber hier findest du auch lehrreiche und lustige Geschichten und Märchen (siehe unten), die man das ganze Jahr über vorlesen kann:

Der kleine Hase Felix (von Wunderbare Enkel)
Zwei Hasenkinder treffen sich beim Spielen auf der Wiese und freunden sich an. Am Abend wird es Zeit nach Hause zu gehen. Doch während eines der Hasenkinder sich auf seinen gemütlichen Schlafplatz freuen kann, stellt sich herau, dass das andere Häschen gar kein Zuhause hat.
Eine kurze Hasengeschichte über Freundschaft.
Die Osterüberraschung (hier lesen bei Kaninchenschutz e.V.)
Die Geschwister Klara und Paul freuen sich auf Ostern und wünschen sich nichts sehnlicher als zwei Kaninchen. Doch ihre Mutter findet es sei noch zu früh dafür und erklärt ihnen, was es heißt Verantwortung für ein Haustier zu übernhemen. Das verstehen die Geschwister und haben die Hoffnung schon fast aufgegeben. Da ist die Überraschung umso größer, als sie am Ostertag zwei heimatlose Kaninchen im Garten finden.
Das neue Kaninchen – Eine Detektivgeschichte (von Schule & Familie)
Finn ist sehr traurig als sein Kaninchen Stupsi an Altersschwäche stirbt. Umso größer ist seine Verwunderung als Stupsi zwei Tage später wieder putzmunter in seinem Gehege sitz. Wie kann das sein? Ein klarer Fall für einen Detektiv!

Märchen mit Hasen

Der Hase und der Fuchs (Märchen von Ludwig Bechstein)
Ein Hase und ein Fuchs sind gemeinsam auf Reisen. Es ist Winter und weit und breit nichts zu Fressen zu finden. Als sie endlich zu Futter kommen, will der Fuchs es nicht teilen. Da wendet der Hase eine List an und der Fuchs fällt darauf herein.
Eine lustige Hasengeschichte zum Schmunzeln.
Der Hase und der Igel (Märchen von den Gebrüdern Grimm)
Ein Hase macht sich über einen Igel lustig, weil er so krumme Beine hat. Da fordert der Igel den Hasen zu einem Wettlauf heraus. Mit einer List macht der Igel den Hasen glauben er habe gewonnen. Da fordert der Hase, das Wettrennen zu wiederholen. Sie tun es – mit dem gleichen Ergebnis. Noch viele Male will der Hase den Wettlauf wiederholen und immer wieder läuft der Hase die gesamte Strecke, während der Igel jedes Mal nur ein paar Schritte geht. Am Ende ist der Hase so erschöpft, dass er tot umfällt.
Der Hase und der Igel als Kurzfassung lesen
Der kluge Hase (Afrikanisches Märchen)
Ein herrischer Löwe macht sich seine Stärke zu Nutze und unterdrückt alle anderen Tiere in seinem Land. Ein kluger Hase will das nicht hinnehmen. Kurzerhand erzählt er dem Löwen eindrücklich von einem noch stärkeren Löwen, der sich angeblich in seinem Reich herumtriebe und ihm den Rang ablaufen wolle. Als der Löwe den vermeintlichen Nebenbuhler stellen will, fällt er in eine Falle, die ihm der kluge Hase gestellt hat.
Noch eine Hasengeschichte, die zeigt, dass nicht immer der Stärkere gewinnen muss.

Über die Hasen

Jedes Kind liebt den Osterhasen mit seinen langen Ohren und Zähnen, den kräftigen Hinterbeinen und dem puscheligen Schwänzchen. Natürlich legen Hasen keine Eier, sondern sind Säugetiere und gehören zur Ordnung der Hasenartigen.

Hasen lebten schon immer in Europa, Asien, Afrika und Nordamerika. Heute gibt es sie auf der ganzen Welt, weil der Mensch sie überall hin mitgebracht hat.

Hasen leben als Einzelgänger und sind dämmerungs- und nachtaktiv, sie gehen also in der Dunkelheit auf Nahrungssuche. Sie fressen Pflanzen wie Kräuter, Gräser, Blüten, Blätter, Wurzeln und Getreide.

Tagsüber verstecken sie sich in bewachsenen Mulden, sogenannten Sassen, vor ihren Fressfeinden. Denn Raubvögel, Füchse, Wölfe, Hunde, Luchse, Wildkatzen und der Mensch machen Jagd auf den Hasen. Bei Gefahr duckt sich der Hase zunächst und hofft, übersehen zu werden. Ansonsten hilft nur die Flucht. Hasen können mit ihren langen Hinterbeinen sehr schnell rennen und Haken schlagen, so dass sie oftmals ihren Angreifern entkommen. Diese machen deshalb lieber Jagd auf die Jungtiere.

Hasen können nicht nur ausgezeichnet hören, sondern auch sehr gut riechen und weit sehen, so dass ihnen möglichst keine Gefahr entgeht.

Hasen vermehren sich zwar sehr stark, doch die industrielle Landwirtschaft bedroht ihren Lebensraum. Denn Hasen benötigen Landschaften mit Sträuchern, Hecken und kleinen Baumgruppen, um zu überleben. Der Straßenverkehr stellt eine weitere große Gefahr dar. Hasen können zwar bis zu 12 Jahre alt werden, doch viele werden nicht älter als ein Jahr.

In den Hasengeschichten oben könnt ihr mehr über die Tiere erfahren.


Die Kaninchen

Kaninchen gehören ebenso zur Ordnung der Hasenartigen. Sie sind kleiner als Hasen und haben kürzere Ohren. Ein besonderes Kennzeichen sind die schwarzen Ohrenspitzen, die nur die Kaninchen haben.

Außerdem sind Kaninchen im Unterschied zum Hasen sehr gesellig und leben in Großfamilien mit bis zu 25 Mitgliedern. Sie graben sich Baue unter der Erde, in denen sie sich verstecken und ihren Nachwuchs aufziehen. Fremde Artgenossen dulden sie nicht.

Kaninchen haben sich ebenfalls durch den Menschen auf der ganzen Welt verbreitet. Auch sie haben zahlreiche Fressfeinde und können, ebenso wie die Hasen, sehr gut Angreifer schon von Weitem erkennen. In ihrem sozialen Verbund schützen sie sich zusätzlich, indem sie Warnlaute ausstoßen oder mit den Hinterläufen auf den Boden klopfen, um Artgenossen bei Gefahr zu alarmieren.

Aus den Wildkaninchen wurden Hauskaninchen gezüchtet, die sehr beliebte Haustiere sind. Zu beachten ist jedoch, dass Kaninchen keine Kuscheltiere sind und sie mögen es gar nicht, hochgenommen und herumgetragen zu werden! Wenn ein Kaninchen dabei erstarrt, dann nicht, weil es besonders „zahm“ ist, sondern weil es Angst hat. Viel besser ist es, ihnen ein ausreichend großes, interessantes Gehege zu schaffen und sie bei ihren putzigen Aktivitäten zu beobachten. Wichtig sind Rückzugsorte für die Ruhe und, bei Außengehegen, für ungünstiges Wetter. Ein Bett aus Stroh schützt vor kalten Temperaturen.

Dass ein Kaninchen nicht alleine gehalten werden mag, versteht sich von selbst. Sie sollten sich aber untereinander vertragen.

Die Schneidezähne der Kaninchen wachsen ständig nach, deshalb brauchen sie unbedingt Heu und kleine Zweige oder spezielle Nagersteine zum Abnutzen der Zähne. Ebenso müssen die Krallen regelmäßig geschnitten werden.

An Frischfutter mögen Kaninchen gern Löwenzahnblätter, Brennnesseln und Schafgarbe. Für die Vitamine dürfen Möhren nicht fehlen. Auch Äpfel, Birnen und Salatblätter schmecken dem Kaninchen. Im Napf sollte immer genügend frisches Trinkwasser sein. Ein sauberer Stall und genügend Auslauf sorgen für ein langes, zufriedenes Leben. Kaninchen werden etwa 10 Jahre alt.

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