Marienkäfer Geschichten

Ob die kleinen roten Käfer wirklich Glück bringen wissen wir nicht. Aber sie liefern Stoff für bezaubernde Kindergeschichten.

Hier findest du Marienkäfergeschichten aus dem Netz, die uns besonders gut gefallen:

Der mutige Marienkäfer Manni (von A. May)
Marienkäfer Manni lebt auf einer großen Wiese und hat eigentlich ein schönes Leben. Doch er wird wegen seiner roten Flügel mit den schwarzen Punkten von den anderen Käfern ausgelacht. Bis eines Tages Gefahr durch eine Vogel droht und Manni die anderen mutig beschützt.
Der Krabbelkäfer Marius (von klett-kita.de)
Eine Massagegeschichte für Kinder bei der ein kleiner Käfer über den Körper krabbelt.
Der kleine Glückskäfer Zwei-Punkt (von wunderbare-enkel.de)
Im Wald wird ein Marienkäferbaby geboren. Die ganze Familie freut sich über den Zuwachs. Doch dann folgt die Enttäuschung, denn der kleine Käfer hat gerade einmal zwei winzige Punkte. Wie es dem kleinen Käfer ergeht, könnt ihr in dieser Marienkäfergeschichte lesen.

Wissenswertes über den Marienkäfer

Der Marienkäfer ist ein Käfer mit zwei Flügeln, auf denen sich schwarze Punkte befinden. In Deutschland gibt es über 70 Marienkäferarten, von denen jeder anders aussieht und je nach der Anzahl seiner schwarzen Punkte einen anderen Namen trägt.

Doch sie alle haben eines gemeinsam: ihren Appetit auf Blattläuse. Von diesen frisst ein Marienkäfer 100-150 Stück täglich, um satt zu werden. Durch ihren Appetit auf Blattläuse, werden Marienkäfer gerne als natürliche Pflanzenschützer eingesetzt. Das heißt, sie beschützen die Pflanzen vor Schädlingen, welche ansonsten wiederum die Pflanzen fressen würden. Vielleicht ist er auch deshalb so beliebt und wird in vielen Kulturen als Glücksbringer angesehen.

Marienkäfer halten während des Winters einen langen Winterschlaf. Am am liebsten tun sie das in Hohlräumen, wo sie ein bisschen geschützt sind. Sie mögen es, wenn dieser Ort warm und feucht ist. Überwinterungsplätze sind beispielsweise Ritzen in Mauern oder Hauswänden, aber auch Balkongeländer und Pflanzen.

Wenn es im Frühling wieder wärmer wird, kommen die Marienkäfer aus ihrem Winterquartier heraus und beginnen sich zu paaren. Zwischen April und Mai legt das Weibchen 200-2000 Eier an verschiedenen Orten, wie an Blättern, oder Baumrinden ab.

Wenn die Marienkäferlarve geschlüpft ist, ernährt sie sich von Blattläusen, Schimmelpilzen, oder Mehltau, welche auf Pflanzen wachsen.
Nach dem Stadium der Larve, verpuppt sich der Marienkäfer und schlüpft nach ungefähr neun Tagen. Nun hat der Marienkäfer sein fertiges Aussehen, mit den leuchtenden, roten Flügeln und dem schwarzen Kopf erreicht und der Zyklus beginnt von vorn.

Wie du siehst, ist das Leben der kleinen gepunkteten Käfer ganz schön interessant und bietet viel Stoff für lehrreiche Marienkäfer Geschichten.