Elefantengeschichten für Kinder

Wenn es um Elefanten geht, hat jedes Kind sofort die typische Gestalt vor Augen: Ein mächtiger Körper auf vier starken Beinen, große Ohren und natürlich der Rüssel. Diese Eigenschaften sind nicht nur faszinierend, sie bieten auch viel Stoff für spannende Elefantengeschichten.

Der Elefant, der beinah seinen Geburtstag verschlief
Tuju freut sich so sehr auf seinen Geburtstag, dass er Tage vorher eifrig vorbereitet. An seinem großen Tag ist er so erschöpft, dass er fast die Party verschläft.
Fibo, der kleine Elefant
Der kleine Fibo ist der kleinste unter den Elefanten im Zoo. Er wird von den anderen wegen seiner Größe und seinen kleinen Ohren gehänselt. Darum beschließt er wegzulaufen und den Zoo zu verlassen.
Das Wasserloch
Eine Elefantenherde sucht in der Trockenzeit nach Wasser. Die Elefantenjungen sind furchtbar durstig und Löwen wollen ihre Wasserstelle nicht teilen. Doch die Elefantenmütter wissen sich zu helfen.
Die kleine Maus, mit der keiner spielen wollte
Die kleine Maus findet niemanden, der mit ihr spielen will. Bis sie einem Elefanten begegnet.
Der Elefant ist verliebt
In wen? In sich selbst, weil er so groß und stark ist. Er findet sich sogar so toll, dass er sich selbst einen Blumenstrauß schenkt.
Der durstige Elefant
Ein Elefant auf Wanderschaft klopft bei einer Mäusefamilie an, um nach Wasser zu fragen.
Die fünf Gelehrten und der Elefant
Ein König schickt fünf blinde Gelehrte auf eine Reise nach Indien, um herauszufinden, was ein Elefant ist. Nach der Rückkehr berichtet ihm jeder etwas anderes.
Eine lehrreiche Geschichte für Kinder und Erwachsene zugleich.
Bewegungsgeschichte „Die durstigen Elefanten“
Eine Elefantenfamilie ist durstig und wandert zum See, um zu trinken. Wir begleiten sie mit Bewegungen und kleinen Gesten.
Eine Elefantengeschichte zum Mitmachen!

➔ Weitere Tiergeschichten für Kinder


Über die Elefanten

Elefanten gehören zu den größten Säugetiere, die an Land leben.

Es gibt drei Arten von Elefanten. Der Afrikanische Elefant lebt in den Savannen und Steppen im südlichen Afrika. Der Asiatische Elefant lebt in Waldregionen Südostasiens. Beide Arten werden etwa 3 Meter hoch und wiegen 5 Tonnen. Aber sie unterscheiden sich auch: Afrikanische Elefanten haben viel größere Ohren. Und die weiblichen Tiere tragen ebenfalls Stoßzähne. Die dritte Art ist der Waldelefant. Er lebt in den Wäldern Westafrikas und ist die kleinste der drei Arten.

Elefanten Herde

Elefanten sind Herdentiere und haben ein starkes Sozialverhalten. Eine Herde bleibt über Generationen hinweg zusammen. Die Jungtiere werden gemeinsam beschützt und umsorgt, ebenso alte oder verletzte Tiere.

Angeführt wird eine Herde von einer alten, erfahrenen Leitkuh. Sie kennt die besten Futter- und Wasserplätze. Die männlichen Elefantenjungen müssen die Herde verlassen, sobald sie erwachsen sind, und bilden eine eigene Gruppe. Alte Bullen sind ziemlich unverträglich und ziehen allein umher.

Elefanten benötigen eine enorme Menge an Nahrung und Wasser. Deshalb verbringen sie den größten Teil des Tages mit Fressen und Trinken und legen für die Suche danach weite Entfernungen zurück. Das Wasser saugen sie mit dem Rüssel ein und spritzen es sich zum Trinken in das Maul. Oder zur Erfrischung über den Rücken, um sich in der Hitze abzukühlen.

Elefanten sind reine Pflanzenfresser. Ihre Nahrung, zum Beispiel Gras, Blätter, Wurzeln und Rinde, greifen sie ebenfalls mit dem Rüssel und führen sie damit ins Maul.

Man nennt sie auch Dickhäuter, weil ihre Haut sehr dick ist. Sie ist aber trotzdem empfindlich. Auch von ihrem Wesen her sind Elefanten empfindsam und zählen zu den intelligentesten Säugetieren. Das sprichwörtliche „Elefantengedächtnis“ kommt daher, dass sie sich noch Jahre später beispielsweise an Menschen erinnern können, von denen sie gestört wurden oder die ihnen Leid zugefügt haben. Elefanten können ein hohes Alter von 60 Jahren erreichen.

In den oben gesammelten Elefantengeschichten erfährst du mehr über die empfindsamen Dickhäuter.