Regenwurmgeschichten

Regenwürmer sind faszinierende und rätselhafte Tiere. Sie können nicht sehen und leben unter der Erde. Dort lockern sie den Boden auf, produzieren Dünger und sind daher sehr nützlich für unser Ökosystem.

Regenwurmgeschichten sind eine gute Möglichkeit, Kindern dieses Wissen zu vermitteln.

Die Geschichte vom nassen Regenwurm (von www.karinmeier.de)
Der Wurm in dieser Geschichte will nicht mehr nass werden und macht sich auf den Weg, um einen Regenschirm zu kaufen. Unterwegs begegnen ihm viele weitere Tiere, die alle unterschiedlich mit dem Regenwetter umgehen. Am Ende findet er sogar eine Regenwurmfrau.
Nie zu frech werden! (von www.klett-kita.de)
Der Wurm Alfred legt sich mit dem grünen Frosch Fritz an und wird ganz schön frech. Wie das ausgeht, dürfen die Kinder sich selbst ausdenken und erzählen, denn das Ende dieser Geschichte ist offen.
Eins der stärksten Tiere der Welt (von www.petakids.de)
Ein Regenwurm erzählt aus seiner Sicht. Dabei erfahren die Kinder spannende Fakten über ihn und sein Leben.
Die abenteuerliche Reise von Fridolin dem Regenwurm (kostenlos beim Umweltbundesamt)
Regenwurm Fridolin ist auf der Suche nach dem Schlaraffenland für Regenwürmer. Einem Ort mit gutem Boden, wo er gesund leben kann.
Zusätzlich zur Regenwurmgeschichte geibt es einen umfangreichen Anhang mit lehrreichen Inhalten zum Thema Boden und den Tieren, die im Boden leben.
Regenwürmer lieben Regen (bei familie.de)
Paul räumt nach ihrer Sommerparty im Garten auf. Da trifft sie auf den Nachbarn Herrn Müller, der im Garten nach Regenwürmern sucht. Herr Müller erzählt ihr, wofür er die braucht und noch viel mehr interessante Dinge über die rätselhaften Tiere.

Über den Regenwurm

Regenwürmer leben in feuchten und lockeren Böden und können am besten beobachtet werden, wenn es draußen gerade frisch geregnet hat. Dann kommen die Regenwürmer an die Oberfläche.

Im Boden selbst gräbt der Regenwurm sogar bis zu 3 Meter tief und durchwühlt dabei den Boden. Beim Durchwühlen des Bodens düngen die Tiere den Boden gleichzeitig, da sie nährstoffreiches Material von der Oberfläche mit nach unten ziehen und es dort zerkleinern. Deshalb sind Regenwürmer sehr wichtig für unser Ökosystem und unsere Böden. Der Regenwurm frisst für sein Leben gern abgestorbene Pflanzenreste und Mikroorganismen, also kleinste Tiere, welche im Boden leben. Pro Tag kann er die Hälfte seines eigenen Körpergewichts zu sich nehmen.

In der Natur kann das Tier ungefähr zwei Jahre alt werden. Der Regenwurm besitzt zwar keine Beine, keine Nase und auch keine Augen, mit welchen er sehen kann, aber dafür gleich fünf Herzpaare, welche sich zwischen den bis zu 180 Ringen befinden. Und auch wenn der Wurm keine Augen hat, wie wir sie von anderen Tieren kennen, so kann er trotzdem durch seine winzig kleinen Sinneszellen hell von dunkel unterscheiden. Er weiß also, wann er sich im Boden oder an der Oberfläche befindet.

Da ein Regenwurm keine Beine hat, bewegt er sich fort, indem er sich zusammenzieht und wieder streckt. Durch kleine Haare, sogenannte Borstenhaare, hält er sich am Boden fest, um nicht wieder zurück zu rutschen.

Was ein Regenwurm überhaupt nicht mag, ist extreme Dürre, da er bei langanhaltender Trockenheit im Boden nicht überleben kann. Aber auch zu große Nässe und Überschwämmungen sind eine Gefahr für ihn. Denn dann könnte er ertrinken.

Du willst noch mehr über die Bodenbewohner erfahren? Dann schau dir doch die tollen Regenwurmgeschichten oben an!