Eulengeschichten für Kinder

Eulen gelten als Weise und sind in der Nacht aktiv. Das macht sie nicht nur zu geheimnisvollen Tieren, sondern bietet auch Stoff für spannende Geschichten.

Hier sammeln wir Eulengeschichten, die uns besonders gut gefallen:

1. Glucksi das Eulenkind (von M. Korn – zu lesen bei kurzgeschichten-verlag.de)
Eulenkind Glucksi macht alleine einen Ausflug aus dem Nest. Dabei verirrt es sich im Wald und gerät in große Gefahr als eine Ringelnatter es auffressen will. Gerade noch rechtzeitig kommt ein Igel der kleinen Eule zu Hilfe und vertreibt die Natter. Und mithilfe der anderen Waldtiere findet Glucksi wieder zurück zu seinen Eltern.
2. Eulen-Tage (von M. Schadek & J. Bätz)
Eine kleine Eule kann im Hellen einfach nicht einschlafen. Dabei muss sie doch tagsüber schlafen, damit sie in der Nacht aktiv sein kann. Während ihre Mutter schläft nachts sie sich alleine auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden. Dabei erlebt sie so einiges.
Eine Eulengeschichte mit Ausmalbildern als PDF zum Ausdrucken.
3. Die Geschichte von der weisen Eule  (Märchen aus Tschechien – zu lesen bei www.mutaborverlag.ch)
Tief im Wald auf einem Eichenbaum lebt eine Eule, die für ihr Leben gern den Geschichten und Erzählungen der anderen Waldtiere lauscht. Eines Tages beschließt sie in die Welt hinaus zu ziehen, um neue Geschichten zu hören. Nach Jahren kehrt sie zu ihrer angestammten Eiche zurück und beschließt ihre gesammelten Märchen und Geschichten für die Nachwelt aufzuschreiben.
4. Die Eule (Märchen von den Gebrüdern Grimm – zum Text)
Eine Eule verirrt sich eines nachts in die Scheune eines Bauern. Weder der verängstigte Knecht, noch der Bauer, noch die herbeigerufenen Nachbarn trauen sich die Eule zu verjagen. Am Ende ist das ganze Dorf auf den Beinen, um das vermeintliche Ungeheuer zu vertreiben.

Über die Eulen

Eulen im Wald

Eulen gehören zu der Klasse der Vögel und kommen auf der ganzen Welt vor, außer auf dem antarktischen Kontinent.

Sie sind nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie in Bäumen, Felshöhlen oder alten Gebäuden. Durch ihr bräunliches Federkleid sind sie bestens getarnt.

Sobald die Sonne untergeht, werden Eulen munter und gehen auf die Jagd. Zu ihrer Beute gehören bevorzugt Mäuse. Aber auch andere kleine Säugetiere, Schlangen, Frösche, Vögel oder Insekten stehen auf ihrem Speiseplan.

Eulen sind sehr gute Jäger, sie fliegen lautlos, weil ihre Flügelfedern ganz weich sind und keine Geräusche machen. Sie haben ein sehr gutes Gehör und können mit ihren großen Augen in der Dunkelheit bestens sehen. Ihren Kopf können sie weit nach hinten drehen, so entgeht ihnen nichts.

Wenn sie ihre Beute verschlingen, meistens ganz, dann sammeln sich in ihrem Magen unverdauliche Reste wie Knochen und Haare an. Diese Klumpen, auch Gewölle genannt, spuckt die Eule wieder aus. Manchmal findet man solche länglichen Gewölle auf dem Waldboden. An ihnen lässt sich erkennen, was die Eule gefressen hat.

Der Bedarf an Beutetieren ist besonders groß, wenn die Eule ihren Nachwuchs füttert. Oftmals reicht es nicht und so überlebt nur eines der Jungtiere. In der freien Natur werden Eulen nur etwa 5 Jahre alt, denn die menschliche Zivilisation schränkt ihren Lebensraum und das Nahrungsangebot stark ein. Viele Eulen sterben auch durch Zusammenstöße mit Verkehrsmitteln oder Stromleitungen.

Generell stehen Eulen unter Naturschutz und dürfen nicht gejagt werden.

Es gibt etwa 200 verschiedene Arten. Die größte Eulenart ist der Uhu. Er wird bis zu 70 cm groß. Die kleinste Eule der Welt ist der Elfenkauz. Er lebt in Mexiko und wird bis zu 14 cm groß.


➔ Noch mehr Tiergeschichten